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Guten Tag

Der Schweiz Tierschutz ( STS )zeigt mit dieser Petition sein wahres Gesicht, hier geht es nicht um Tierschutz, sondern um den hundert prozentigen Schutz der Grossraubtiere. Mit allen nur erdenklichen Mitteln wird die flächendeckend Ausbreitung und Vermehrung der Wölfe im Alpenraum gefördert. Mit aller Kraft und Geld wird am Grab der Schaf- und Ziegenhaltung im Berggebiet geschaufelt.

Der STS fordert den totalen Herdenschutz. Neben Herdenschutzhunden, Behirtung sowie täglichen Kontrollen wird wieder einmal mehr der Elektrozaun als Wolfschutz ins Spiel gebracht. Hat der STS die gleichen Informationen wie ich vom BAFU erhalten betreffend Elektrozaun in den Alpen? Sie fordern etwas, was von ihren Verbündeten nicht als Herdenschutz akzeptiert wird.
Der Herdenschutz steckt trotz grosszügiger Finanzierung von Bund und Kanton und dies nach bald zwanzig Jahren immer noch in den “Kinderschuhen“. Besser gesagt: Treten an Ort und Stelle. Ein Blick zu unserer Nachbarländer zeigt eindeutig auf, das der Herdenschutz nicht nur bei Wolfsrudel, sondern sogar bei einzelnen Wölfen versagt hat. Diese Tatsachen werden jedoch ignoriert. Als funktionierende Herdeschutzprojekte werden immer wieder dieselben Alpen erwähnt und schön geredet.

Wie sieht es betreffend Einsprachen seitens der Umweltverbände aus, wenn für die Unterkunft der Schafe/Ziegen sowie der Hirtschaft Baubewilligungen eingereicht werden? Die Wohnwagen und Zeltunterkünfte in Hochgebirgsalpen sind nicht zu vergleichen mit Ferien an der Adria.
Wie viele brauchbaren Hirten kann der STS oder seine Verbünden anbieten? Um ein guter Hirte zu sein braucht es mehr als eine “schnell Bleichung“ von zwei drei Tagen und der Wunsch nach grenzenloser Freiheit.
Kann der STS die immer wieder in den Medien veröffentlichten Zahlen über Abgänge in den Alpen sowie zurückgelassener und kranker Schafe glaubhaft belegen?

Mit der Aufgabe von unschützbaren Alpen will der STS weitere Lebensräume für Grossraubtiere schaffen, dies auf Kosten der Eigentümer der Alpen.

Gibt es Problemen zwischen Herdenschutzhunden und Wanderer, was nicht zu verharmlosen ist und jeden Sommer geschieht, wird der STS natürlich die Aufhebung sämtlicher homologierten Wanderwege im Alpenraum fordern. Ranger werden eingesetzt um Fehlbare zu büssen.
Der Tourismus schaut dieser Entwicklung ohne Anzeichen irgendwelcher Gegensteuer zu und freut sich schon auf den Wolfstourismus.

Diese Petition wiederspiegelt das mittlerweile vom Bundesrat sistierte Wolf-Luchskonzept.

Es bleibt zu hoffen, dass die zuständigen kantonalen und eidgenössischen Behörden die Wichtigkeit der Schaf- und Ziegenhaltung im Alpenraum erkennen. Egal ob eine Alpe schützbar oder unschützbar ist, muss die Beweidung aufrechterhalten bleiben. Die Folgeschäden von nicht mehr bewirtschafteten Alpen bringen Probleme mit sich, die auch mit Unmengen von Geld nicht mehr behoben werden können.

Freundliche Grüsse
Daniel Steiner

Petition für besseren Schutz der Alpschafe
Petition Alpschafe
Petition zuhanden der zuständigen kantonalen und eidgenössischen Behörden.
Der Schweizer Tierschutz STS stellt bezüglich der Schaf-Wolf-Problematik in unserem Land folgende sechs Forderungen:
• Bessere Tierhaltungsbedingungen auf den Alpweiden
Schafe und Ziegen müssen auf den Alpweiden über ausreichend natürliche oder künstliche Unterstände und sicheren Zugang zu Wasser verfügen. Die Herden müssen, wie im Talgebiet Pflicht,täglich kontrolliert werden.
• Bessere Tiergesundheit auf den Alpweiden
Vor der Alpsaison müssen die Herden einer Moderhinkesanierung unterzogen werden, hinkende und verletzte Alpschafe müssen schnellstmöglich einer tierärztlichen Behandlung zugeführt werden. Der Gesundheitszustand der Alpschafe ist durch die Behörden stichprobenweise auch ausserhalb des Alpauf- oder -abzugs zu kontrollieren.
• Herdenschutzpflicht
Herdenschutzpflicht für alle Schaf- und Ziegenherden im Verbreitungs- und Erwartungsgebiet von Wolf, Bär und Luchs: Im Minimum sollen Herden mit Elektrozäunen und/oder Schutzhunden geschützt oder behirtet sowie täglich kontrolliert werden.
• Keine Subventionen mehr für ungeschützte Schafherden
Nur Schafhalter, die ihre Aufsichts- und Schutzpflicht gegenüber den ihnen anvertrauten Alpschafen und -ziegen wahrnehmen, sollen künftig subventioniert werden.
• Aufgabe von «unschützbaren» Alpen
Wo der Herdenschutz respektive die Behirtung aus topografischen oder anderen Gründen unmöglich ist, soll auf den Alpbetrieb mit Schafen und Ziegen verzichtet werden. Es ist verantwortungslos, diese Tiere schutzlos zu weiden.
• Keine Lockerung des Schutzstatus von Wolf, Luchs und Bär
Insbesondere keine präventiven «regulierenden» Abschüsse aufgrund von Schafrissen oder sinkender Jagderträge, keine Abschüsse von Rudelwölfen und Wolfswelpen. Verzicht auf den Austritt aus der Berner Konvention

Die Petition wird unterstützt von Gruppe Wolf Schweiz KAGfreiland ProTier SVS/BirdLife Schweiz Verein CHWOLF Zürcher Tierschutz und den Sektionen des Schweizer Tierschutz STS.

http://www.tierschutz.com/alpschafe/petition/text.html

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